Christiane Kollienz-Marin, die Leiterin der Caritas-Suchtberatung, begleitet seit 27 Jahren suchterkrankte Menschen. 184 Menschen sind in Österreich allein im Jahr 2018 aufgrund einer Drogenüberdosierung verstorben. 

Sie sieht auch ein gesellschaftliches Problem: "Das Risiko des Konsums von Substanzen wird verharmlost, dabei wirkt sich der Konsum fatal auf Körper, Psyche und die soziale Situation von Menschen aus." Problematisch sei auch, dass man Suchtmittel via "Darknet" bestellen könne, "ohne zu wissen was hier eigentlich angeboten wird". 

Die Gründe für eine Sucht sind vielfältig. Sie reichen von schwierigen, familiären Verhältnissen in der Kindheit bis zu psychischen Erkrankungen. Kollienz-Marin appelliert, drogenabhängige Menschen nicht an den Rand der Gesellschaft zu drängen, "sondern ihre Sucht als Krankheit zu erkennen, die behandelt werden muss". 

In der BerufsBasisSchule Wolfsberg wurde bei Vorträgen im Freien gezeigt, wie gefährlich diese Substanzen sind.